Bei einer Diskussion bei Westart am Sonntag wurde die These aufgestellt, dass vielfach Burn-Out-Erkrankungen auch durch Informationsüberflutung hervorgerufen werden. Das geht vielleicht zu weit, aber durch immer mehr Aktivitäten, wie Wissenmanagement, Enterprise 2.0, Social Media usw. entstehen immer mehr Daten, Diskussionen usw. die kaum noch zu beherrschen sind. Ich glaube schon, dass viele Menschen damit überfordert sind. Die Komplexität nimmt auf jeden Fall zu.
Eigentlich sollen die Informationen die Menschen finden und zwar dann, wenn die sie benötigen. Ich denke aber, dass wir noch lange nicht so weit sind. Bisher wurde häufiger darüber diskutiert, dass Mitarbeiter und andere Zierlgruppen motiviert werden üssen sich zu beteiligen. Müssen wir aber nicht auch genauso viel Augenmerk darauf verwenden, die Informationsflut zu beherrschen, bzw. den Mitarbeitern die nötige Kompetenz vermitteln damit umgehen zu können.
Ich stelle jetzt einfach die These auf, dass die Bewältigung der Informationsflut zuerst gelöst werden muss, damit Themen, wie das Wissenmanagement und Enterprise 2.0 die nötige Akzeptanz auf breiter Basis erhalten. Darüber würde ich gerne Diskutieren.


